Aktuelles
24/10/2013 2025-10-15 20:47Aktuelles

Ein Tag voller Entdeckungen am MPG St. Rupert
Über 140 Kinder folgten am 6. November 2026 unserer Einladung zum „Tag der offenen Tür“ am MPG St. Rupert und nutzten die Gelegenheit, unsere Schule mit all ihren Facetten kennenzulernen. Dabei gab es jede Menge zu entdecken, auszuprobieren und mitzuerleben. Neben spannenden Einblicken in den Unterricht erwartete unsere jungen Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachstationen. Dabei kam die Sprachenvielfalt unserer Schule nicht zu kurz: Bei spielerischen Aktivitäten konnten die Besucherinnen und Besucher einen multikulturellen Einblick in die Sprachen Englisch, Latein, Spanisch, Italienisch, Französisch und Altgriechisch bekommen. Die „English Drama Group“ ließ das junge Publikum in die Welt des Theaters eintauchen. Auf sehr professionelle Art und Weise wurde das schulautonome Fach „Rhetorik, Kommunikation und Präsentation“ vorgestellt. Auch unsere Schulbibliothek öffnete ihre Türen und machte Lust aufs Lesen. In den Naturwissenschaften sorgten u.a. lebende Stabschrecken im Biologiesaal und spannende Experimente in Chemie für Staunen und Begeisterung. Im Werkunterricht konnten die Volksschüler/innen ihren eigenen Kugelschreiber kreativ gestalten. Musikalisch wurde es beim Singen in der Kirche. Wer sich sportlich betätigen wollte, hatte beim Sportparcours im Turnsaal die Möglichkeit, sich so richtig auszutoben. Für einen gemütlichen kulinarischen Ausklang sorgten frisch zubereitete Crêpes, erfrischender hauseigener Apfelsaft und duftender Kaffee.Wir freuen uns sehr über das große Interesse, die vielen neugierigen Besucherinnen und Besucher und die fröhliche Atmosphäre, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Interesse am MPG St. Rupert? Eine Anmeldung für die Unter- und Oberstufe für das Schuljahr 2027/28 ist ab sofort möglich. Wir freuen uns darauf, euch bei uns begrüßen zu dürfen!

Chorreise voller Höhpunkte: Wien & St. Gabriel 2026
67 Kinder und Jugendliche der St. Ruperter Chöre sowie Prof. Reiter, Prof. König, Prof. Schilchegger, Prof. Gruber Elisa und der ehemalige Direktor, Alois Lechner, machten sich am Morgen des 22. 10. 2026 mit einem Bus voller Pauken und Trompeten sowie weiterer Instrumente auf in die Bundeshauptstadt. Ziel war zunächst der Küniglberg, wo nach einem Mittagessen in der ORF-Kantine die Zentren von Ö3 und FM 4 besucht wurden und die Jugendlichen auch viel über Recherchemethoden, Mediengesetze, dreifachen Faktencheck und Fernseharbeit erfuhren. Danach manövrierte uns der Buschauffeur Niko haarscharf durch den Wiener Verkehrsdschungel zum Quartier in der Leibnizgasse. Nach dem Abendessen ging es in festlicher Robe ins Raimundtheater. Mit unglaublichen und magischen Verwandlungsszenen, fulminanten Choreografien mit Stepptanz, einer zauberhaften Geschichte, abwechslungsreichen Erzählsträngen und einem grandiosen Ensemble wird uns „Die Schöne und das Biest“ immer in begeisterter Erinnerung bleiben. Nach einer schlafdezimierten Nacht ging es am nächsten Tag ins Parlament, wo einer interessanten Führung zur Demokratiebildung eine Fragestunde mit NR-Abgeordneter Tanja Graf folgte. Das Wiedersehen mit Hannah Viehauser, einer Absolventin von St. Rupert, als Parlamentsassistentin überraschte und erfreute uns sehr. Am frühen Nachmittag kamen wir müde in St. Gabriel an und erhielten von Provinzial P. Christian Stranz, P. Franz Pilz und Bruder Emanuel Bauer in drei Gruppen eine Kirchen-, Haus- und Parkführung. Schon in Chorkleidung ging es zur Stellprobe in die wunderschöne, große und geschichtsträchtige Heilig-Geist-Kirche. Nach einer willkommenen Stärkung bei Kaffee und Kuchen feierte Pater Stranz mit fünf Konzelebranten und einigen Gottesdienstbesuchern eine wunderschöne Messe mit uns. Die Pauken, Trompeten, Streicher und Bläser gaben gemeinsam mit dem Chor ihr Bestes und bewegten mit ihrer Musik die Herzen der Anwesenden. Pater Stranz betonte die gemeinsamen Wurzeln und das Hinschauen auf die Menschwerdung, die Entwicklung jedes Einzelnen und nahm die Perspektive der Jugendlichen in den Fokus. Viele begeisterte Danksagungen, Gespräche und Begegnungen mit Pater Walser, Pater Preyer, Pater Dähler, Pater Auinger und einigen weiteren ehemaligen „St. Rupertern“ folgten im Anschluss. „Das war seit vielen Jahren die schönste Messe in St. Gabriel“ zeugt von tiefem Eindruck, den wir wohl hinterlassen haben. „Ohne Wurzeln kein Wachstum“, unter diesem Motto stellen wir uns gestärkt der Zukunft, genießen vorerst aber einmal die wohlverdienten Herbstferien und die Erinnerungen an einen wohl für alle unvergesslichen Chorausflug. Prof. Barbara Reiter

Schulübernachtung der 1A und 1B Klasse
Die 1A Klasse übernachtete gemeinsam mit der 1B Klasse mitsamt den jeweiligen KVs am 22. Oktober 2026 in den ehemaligen Internatsräumen der Schule. Nach einer kurzen Mittagspause startete der Nachmittag mit verschiedenen Aktivitäten der einzelnen Klassen, wie zum Beispiel ein Klassenmandala aus Naturmaterialien zu gestalten oder verschiedene Bewegungsspiele, um die Klassengemeinschaft zu stärken und sich noch besser kennenzulernen. Im Anschluss wurde dann Pizza zum Abendessen bestellt und danach folgte definitiv ein Highlight, nämlich Verstecken spielen in der Schule. Am nächsten Morgen startete der letzte Schultag vor den Herbstferien mit einem gemeinsamen Frühstück in der Steylen Welt, bevor es dann in den Unterricht ging. Es war eine tolle Übernachtung mit viel Spaß und tollen gemeinsamen Erlebnissen! Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Prof. Mayr, der uns bei der Übernachtung unterstützt hat!

ÖAMTC-Workshop „ReAction“ – Ablenkungen im Straßenverkehr
Für uns, die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen des MPG St. Rupert, fand am 16.10.2026 der ÖAMTC-Workshop „ReAction“ statt. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Thema Verkehrssicherheit. Wir erfuhren, wie wichtig es ist, im Straßenverkehr aufmerksam zu sein und sich nicht ablenken zu lassen sowie in Gefahrensituationen richtig zu reagieren. Durch einen unter die Haut gehenden Kurzfilm über einen durch Ablenkung verursachten Verkehrsunfall und praktische Übungen (Alkomat, Rauchbrille, Fahrsimulator) konnten wir verschiedene Verkehrssituationen in der „Laborsituation“, d.h. im „Trockentraining“, erleben und dabei erfahren, wie schnell es – v.a. durch Ablenkungen wie z.B. das Handy oder durch die Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen – zu lebensgefährlichen Situationen kommen kann. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig unsere Reaktionsfähigkeit, unsere Aufmerksamkeit und unser verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr sind. Wir konnten wichtige Tipps mitnehmen und viele wertvolle Erfahrungen für uns als Verkehrsteilnehmer/innen sammeln. Ein herzliches Dankeschön an den ÖAMTC für den interessanten, sehr praxisnahen und lehrreichen Workshop!

Besuch des „Italia Cinema“ des Wahlpflichtfach Italienisch der 8GR
Jedes Jahr im Oktober veranstaltet die „Società Dante Alighieri“ gemeinsam mit dem „Das Kino“ Salzburg das „Cinema Italia“, bei dem verschiedene aktuelle italienische Filme mit deutschem Untertitel gezeigt werden. Am 15. Oktober 2026 begab sich das Wahlpflichtfach Italienisch der 8GR gemeinsam mit Frau Prof. Bugram nach Salzburg, um sich den Film „Anna“ von Marco Amenta anzusehen. Davor wurde sich noch bei Pizza und Pasta in der „L’Osteria“ auf einen netten Filmabend eingestimmt. Es war eine gelungene Exkursion, bei der die SchülerInnen einen weiterer Aspekt der italienischen Kultur näher kennenlernen konnten. © Birgit Bugram

Recht versus Gerechtigkeit.
Titelbild KI generiert Die 6. Klassen besuchen „Antigone“ in den Kammerspielen Wie kann Widerstand in einem totalitären Regime gelingen? Was vermag Menschlichkeit einem Tyrannen entgegenzusetzen? Und wie können moralische Werte bewahrt werden, wenn Recht und Gerechtigkeit auseinandergehen? Mit diesen bis heute relevanten Fragen beschäftigten wir uns nach dem Lesen der griechischen Tragödie Antigone von Sophokles und dem darauf folgenden Theaterbesuch in den Kammerspielen. Obwohl das Stück vor etwa 2500 Jahren, zur Zeit der ersten Demokratie, vom griechischen Dichter Sophokles verfasst worden ist, ist es nach wie vor erstaunlich aktuell. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen Kreon, der als Herrscher Thebens die staatliche Ordnung sichern möchte, und seiner Nichte Antigone, die sich auf das göttliche Recht, ihre familiäre Pflicht sowie ihre menschliche Verantwortung beruft. Sie setzt sich über Kreons Verbot hinweg, ihren Bruder Polyneikes zu bestatten, und stellt damit ihr Gewissen über die Anordnungen des Herrschers. Die Aufführung führte uns den schwierigen Gegensatz zwischen Recht und Gerechtigkeit eindrücklich vor Augen: Muss man staatlichen Gesetzen stets Folge leisten oder gibt es Werte, die über ihnen stehen? Der Theaterbesuch ermutigte uns, über Zivilcourage, Menschlichkeit und die Bedeutung unserer eigenen moralischen Überzeugungen nachzudenken.
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