Aktuelles
24/10/2013 2025-10-15 20:47Aktuelles

St. Rupert ist wieder Pongauer Hallenbezirksmeister in der Schülerliga!
Nach erfolgreicher Vorrundenqualifikation, konnte unsere Schülerligamannschaft ihren Bezirksmeistertitel vom Vorjahr in einem spannenden Finalturnier am 16. Dezember in der Wielandnerhalle in Bischofshofen wiederholen. Mit diesem Erfolg konnten wir uns auch für die Landesmeisterschaften im Jänner qualifizieren! Im letzten Spiel des Finalturniers konnte die starke Mannschaft vom Gymnasium St. Johann im Pongau mit 3: 0 besiegt werden.

Wenn Einsamkeit spricht – Gedichte der 1C
Im Rahmen der Klassenlektüre „Der Sprachabschneider“ von Hans Joachim Schädlich setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 1C (Sprachenzweig) mit Sprache und deren Wirkung auseinander. Ausgehend von Wilhelm Buschs Gedicht „Glück der Einsamkeit“ verfassten sie eigene lyrische Texte unter dem Titel „Unglück der Einsamkeit“. Dabei entstanden eindrucksvolle Gedichte, in denen persönliche Gedanken, Gefühle und kreative Sprachbilder zum Ausdruck kommen. Glück der Einsamkeit (Wilhelm Busch) Wer einsam ist, der hat es gut,Weil keiner da, der ihm was tut.Ihn stört in seinem LustrevierKein Tier, kein Mensch und kein Klavier,Und niemand gibt ihm weise Lehren,Die gut gemeint und bös zu hören.Der Welt entronnen, geht er stillIn Filzpantoffeln, wann er will.Sogar im Schlafrock wandelt erBequem den ganzen Tag umher.Er kennt kein weibliches Verbot,Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.Geschützt vor fremden Späherblicken,Kann er sich selbst die Hose flicken.Liebt er Musik, so darf er flöten,Um angenehm die Zeit zu töten,Und laut und kräftig darf er prusten,Und ohne Rücksicht darf er husten,Und allgemach vergisst man seiner.Nur allerhöchstens fragt mal einer:Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,Ich dachte längst, er wäre tot.Kurz, abgesehn vom Steuerzahlen,Lässt sich das Glück nicht schöner malen.Worauf denn auch der Satz beruht:Wer einsam ist, der hat es gut Verfilmung des Gedichts: https://www.youtube.com/watch?v=MYCSqOLMP9c Und hier die Gedichte der 1C (Bild anklicken)

Die „Konferenz der Tiere“
Theaterfahrt der ersten Klassen ins Schauspielhaus Am 16. Dezember fuhren 63 Kinder der ersten Klassen, begleitet von den Professorinnen Madl, Gappmaier, Platzer und Reiter, nach Salzburg ins Schauspielhaus zu einer sehr wichtigen Konferenz: Der „Konferenz der Tiere“ nach Erich Kästner. Diese machten sich große Sorgen, vor allem um die Menschenkinder. Sie werden ja in einer zukünftigen Welt leben und die soll natürlich möglichst lebenswert, freundlich und vor allem friedlich sein. Deshalb möchten einige Tiere die Erwachsenen zu den richtigen Maßnahmen bewegen. Diese wollen aber nicht zuhören. Da hilft weder das Schreddern der Akten durch die Krebse noch das Zerkleinern der Uniformen durch die Motten. Erst als Igel, Marienkäfer, Fisch, Elefant, Eisbär und Löwe verschwinden und verstummen, beginnen die Menschen zuzuhören. Auch unsere Schülerinnen und Schüler haben ihre Ideen und Vorschläge für eine bessere Welt gesammelt und hoffen, dass sie Gehör finden. Ein wichtiges und lehrreiches Stück für eine lebenswerte und zukunftstaugliche Welt. Mag. Barbara Reiter

Bezirksmeisterschaft Turn 10
Am 11. Dezember fanden die Bezirksmeisterschaften im Gerätturnen in der Wielandnerhalle in Bischofshofen statt. Fünf Mädchenmannschaften aus der Unterstufe vertraten unsere Schule und konnten mit starken Leistungen großartige Erfolge am Reck, Boden, Balken und Sprung erturnen. Die sportlichen Mädchen erkämpften sich folgende Platzierungen: 1a: 2. Platz2b: 1. Platz1bc: 3. Platz3ab: 1. Platz2ac: 7. Platz Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse folgender Schülerinnen in der Einzelwertung: Amelie Schwab (1. Platz), Isabella Hochrainer (1. Platz), Laura Stüger (2. Platz), Sara Obermoser (2. Platz), Nina Dellago (2. Platz) Alle Ergebnisse sind unter dem Link zu finden: Sportmittelschule Bischofshofen Hermann Wielandner – Turn 10 Bezirksmeisterschaft 2025

Workshops zu Demokratie und Sozialer Sicherheit
Im Rahmen eines Workshops unter dem Titel „Das Parlament kommt zu dir“ wurde den Schülerinnen und Schülern Grundlagen der Demokratie und des Parlamentarismus vorgestellt. Frau Kok Ronja vom Wirtschaftsmuseum in Wien arbeitete mit den beiden dritten Klassen während zweier Unterrichtsstunden zur Entstehung und Rolle des Einzelnen in der Demokratie. In einer Zeitleiste wurden auch die wichtigsten Eckdaten der Republik Österreich mit den Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Außerdem wurde die Zusammensetzung des Nationalrates und Unterscheidungen zwischen den „rechten“ und „linken“ Parteien im Parlament erklärt. Inhalt war auch, welche Aufgaben das Parlament erfüllt und wie dessen Entscheidungen den Alltag eines jeden Einzelnen prägen. In der 5. Klasse ging es um den Einblick in Sozialversicherungen. Wie mich Sozialversicherung schützt, warum Solidarität wichtig ist für das Zusammenleben oder wozu der Generationenvertrag dient, waren Inhalt des einstündigen Arbeitens. Auch tauchten die Schülerinnen und Schüler in besondere Lebenslagen wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder das Alter ein, und wurden informiert, welchen Schutz die Sozialversicherung in diesen Situationen bietet. Mag. Bernhard Laserer

„O nata lux“ – Adventsingen in St. Rupert
In St. Rupert gibt es die über 50-jährige Tradition der feierlichen Adventkranzsegnung am Vorabend des ersten Adventsonntags. Jedes Jahr sind die Schulchöre, Ensembles und eine Kindertheatergruppe der Schreibwerkstatt dabei. Im heurigen Schuljahr, am 29. 11. 2025, wurde ein durchgehendes Gesamtkonzept aufgeführt, das sich musikalisch und vom Aufbau sehr stark an den großen Salzburger Adventsingen orientierte. Die traditionelle alpenländische Hirtengeschichte mit Herbergsuche und engelverkündeter Geburt samt Anbetung wurde auf fünf Szenen aufgeteilt, jeweils aus Sicht einer Jugendlichen kommentiert und dadurch für heutige Menschen aktualisiert und relevant gemacht. Traditionelle alpenländische Volkslieder und Musikstücke wurden teilweise original gesungen und musiziert, teilweise mit eigenen Vorspielen und Begleitungen versehen und durch zusätzliche Strophen in die heutige Lebensrealität geholt. Zum Pinzgauer Perchtentanz von T. Reiser wurde von zwei Perchten in der Kirche getanzt, das Laternenlicht von Josef und Maria konnte die finstreren Mächte dann jedoch vertreiben. Die Texte des Hirtenspiels und der aktualisierenden Gedanken sowie die Vor- und Zwischenspiele wurden vollständig selbst entwickelt und das Adventsingen von insgesamt 100 Schülerinnen und Schülern aufgeführt. Dafür entstanden viele neu zusammengestellte und klassenübergreifende Ensembles, z. B. die Stubenmusi, bestehend aus Harfe, Zither, Gitarre und Cello, ein Bläserquintett, ein Zugintrio, ein Klarinettenquartett, ein 8-köpfiges Streichorchester, ein Männerchor und sogar ein Alphornduo. Der 51-köpfige Unterstufenchor und der aus jeweils 17 Männer- und Frauenstimmen bestehende Oberstufenchor waren natürlich ebenfalls dabei. Um den Bogen von früheren Zeiten zur Gegenwart zu spannen, wurde mit „Machet die Tore weit“ von A. Hammerschmidt aber auch ein traditionell barockes Adventlied sowie mit dem titelgebenden „O nata lux“ eine Neuvertonung des alten lateinischen Hymnus eingebaut und die alpenländische Tradition somit in einen größeren kulturellen und historischen Kontext gestellt. Mit der Eigenkomposition „Sende Licht!“ brachten die Kinder des Unterstufenchores Lichter ins zum Mitsingen eingeladene Publikum und schafften somit eine Verbindung von der Tradition hin ins Heute, hin ins Tun und zur symbolischen Umsetzung der Weihnachtsbotschaft. Die liturgisch feierliche Adventkranzweihe durch den Provinzial der Steyler Missionare, Pater Christian Stranz mit einer berührenden Ansprache, Fürbitten und dem feierlichen Adventsegen beschloss das vor gut 400 Mitfeiernden. Der Andachtsjodler wurde abschließend von den Streichern intoniert und von den Chören und allen Anwesenden mit Bläserunterstützung gesungen. Tosender Applaus belohnte die Schülerinnen und Schüler und entließ sie stolz und zufrieden in die Adventszeit. Ein herzliches DANKESCHÖN allen für diesen wunderbaren Abend! Mag. Barbara Reiter
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