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Wandertag Hallein 3.Kl.

 

Salzbergwerk, Keltendorf, Keltenmuseum

Die dritten Klassen besuchte am 26.09.2017 im Zuge des Wandertages die historische Stadt Hallein mit all ihren Sehenswürdigkeiten und ihrer historischen Vergangenheit. Den Ausgangspunkt der Exkursion bildete eine Führung im Salzbergwerk, bei der den SchülernInnen ein Einblick in die Geschichte des Salzbergbaues geboten wurde. Die kommerzielle Nutzung der Salzlagerstätten durch einen organisierten Untertagebau ist erst in der späten Eisenzeit, am Beginn des 6. Jahrhunderts v. Chr., nachweisbar. Später um ca. 1185 wurde schließlich die Salzproduktion auf dem Dürrnberg erneut aufgenommen, wobei an die Stelle des prähistorischen Abbaues von Kernsalz bald das „Laugverfahren“ (das Salz wird durch Wasser aus dem Stein gelöst) trat. Aufgrund der höheren Abbaumengen konnten sich die Salzburger Erzbischöfe aus der Abhängigkeit von Reichenhall lösen und durch eine gezielte Wirtschaftspolitik rasch eine dominierende Vormachtstellung im Ostalpenraum sichern, zu sehen am Beispiel des Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1559-1617), der Salzburg zu einer prunkvollen barocken Residenzstadt (Residenz, Residenzplatz, Schloss Mirabelle, Dom, etc.) ausbauen ließ. Die Highlights der Führung bildeten die Fahrt mit dem Grubenhunt ins Bergwerksinnere, die Schifffahrt über den Laugwerk-Salzsee und die beiden Bergmannsrutschen, mit denen man unterschiedliche Ebenen im Bergwerk erreichen konnte.

Im Anschluss besuchten die Schüler ein rekonstruiertes Keltendorf, das einen Einblick in das Leben vor rund 2.500 Jahren bot. Das Dorf beinhaltete archäologische Fundstücke aus den Grabungen am Dürrnberg, originalgetreue Nachbauten unterschiedlicher Häuser einer Keltensiedlung, Salzabbau in prähistorische Stollen, Informationstafeln und einer Grabkammer eines keltischen Fürsten auf seinem Streitwagen.
Den Abschluss bildete ein Rundgang im Keltenmuseum Hallein, der mit einer Rekonstruktion eines keltischen Streitwagens mit samt furchteinflößenden, keltischen Reitern begann. Beeindruckt von dem Streitwagengespann erläuterten Schautafeln die Geschichte der Kelten, ihre Herkunft und Verbreitung, ihre Auseinandersetzung mit den antiken Völkern Süd- und Südosteuropas, bis hin zur schrittweisen Unterwerfung und territorialen Eingliederung als römische Provinz Gallien durch G. J. Cäsar im Jahre 52 v. Chr.

Unter anderem wurde auch die Geschichte der Kelten am Dürrnberg mit den ersten Dauersiedlungen, festen Wohnplätzen, Gewerbebauten und eine kommerzielle Nutzung der Salzlagerstätten durch einen organisierten Untertagebau dargestellt. Archäologische Ausgrabungen, wie beispielsweise die berühmte Schnabelkanne, Gräberfelder mit unzähligen Grabbeigaben und Schwell- bzw. Rundbalken, die auf die Bauweise der Häuser schließen lassen, werden durch die regelmäßigen Forschungsgrabungen auf dem Dürrnberg immer wieder z. T. mit sensationellen Neufunden ergänzt bzw. aufgewertet. Die SchülerInnen der dritten Klassen verfolgten die einzelnen Schauplätze der Exkursion mit großem Interesse und beteiligten sich auch an einzelnen Diskussionen mit den Rundgangsleitern.

Prof. Mag. Daniela Gruber, Prof. Mag. Renate Pilotto, Prof. Mag. Martina Laner, Prof. MMag. Florian Birgler

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